Systemgesetze*

Die Systemgesetze sind Grundlage des Zusammenlebens von Menschen in einem System wie Familien oder Unternehmen.

Sie sind ausschlaggebend für das Wohlbefinden aller im System. Sie basieren auf den Grundbedürfnissen und wirken ohne unser Wissen wie Naturgesetze.

Wird ein oder werden mehrere Systemgesetze verletzt, leidet das Miteinander, Konflikte zeigen sich. Wird dann versucht den Konflikt auf der Sach- oder Beziehungsebene zu klären, kann entweder keine oder lediglich eine halbherzige Einigung erreicht werden. Dazu müssen die verletzten Gefühle gedeckelt werden, die dann bei einem anderen Anlass wieder hochkommen können. Die Einbeziehung der Systemgesetzebene ermöglicht eine Veränderung dieser Gefühle und garantiert eine nachhaltige Lösung.

 

Die Systemgesetze* sind:

 

1.   Recht auf Zugehörigkeit: Kein Ausschluss von Personen, Ideen und Kulturen.

2.   Recht auf Anerkennung: Wertschätzung und Respekt gegenüber Personen, Ideen und Kulturen.

3.   Recht auf Gleichgewicht von Geben und Nehmen.

 

4.   Früher ins System gekommene Personen, Ideen und Kulturen haben Vorrang vor später ins System gekommene Personen, Ideen und Kulturen.

5.   Höhere Verantwortung hat Vorrang vor höherem Einsatz.

6.   Mehr Kompetenz hat Vorrang vor mehr Wissen.

 

7.   Neues System hat Vorrang vor altem System.

8.   Gesamtsystem hat Vorrang vor Untersystem oder Einzelpersonen.

 

9.   Aussprechen und Anerkennen was ist.

10.  Ausgleich schaffen

 
Systemgesetze 9 und 10 gelten bei der bewussten Umkehr von Systemgesetz 4-6.

 

* vgl. Dr. Dieter Bischop, Coachen und Führen mit System, 2010

 

 

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